195. Die 5 Reaktionsmechanismen deines Nervensystems in der Liebe: Die Fluchtreaktion (Flight)
❤️ Schau dir mein Webinar an: Wie du endlich gluecklich in der Liebe bist!
Die Mechanismen der Fluchtreaktion (Flight)
- Hypervigilanz gegenueber den kleinsten Handlungen deines Partners, Ueberanalyse
- Schwierige, aber notwendige Gespraeche vermeiden
- Dringlichkeitsgefuehl innen (etwas muss getan werden) und Vermeidung nach aussen
- Sich in Traeumen, Nostalgie, Zeichen und Projektion fluechten, anstatt sich auf Fakten zu stuetzen
- Beduerfnis, sich abzulenken, zu beschaeftigen, Obsessionen und Zwangsverhalten
- Angst vor dem Commitment oder davor, seine Freiheit in einer Beziehung zu verlieren
- Tendenz zu denken, dass Trennung die Loesung ist, wenn das Paar Schwierigkeiten durchmacht oder wenn du befuerchtest, wieder Leiden zu erleben
Wenn dein Partner in diesem Zustand ist, kannst du das Gefuehl haben
- Dass er/sie aus der Beziehung „fluechtet“, wenn es zu tief, zu real wird
- Dass er/sie lieber die Umgebung, das Thema oder die Dynamik wechselt, als in Intimitat oder Konflikt einzutreten
- Dass er/sie unsicher ist, die Beziehung ueberanalysiert
- Dass er/sie dich mit Schweigen bestraft
- Dass seine/ihre Ablenkungen mehr Platz einnehmen als du
- Allein gelassen zu werden mit deinen Gefuehlen oder Beduerfnissen, dass der andere vor dir „flieht“, anstatt eure Meinungsverschiedenheiten zu konfrontieren
Für dich
kostenloses WEBINAR
"WIE KÖNNEN WIR UNS VON DEN LIEBESMUSTERN BEFREIEN, DIE UNS DARAN HINDERN, IN DER LIEBE GLÜCKLICH ZU SEIN?"
Abonniere jetzt meinen Newsletter und erhalte das Replay des Webinars.
* Pflichtfelder
Wenn du dich für dieses Webinar anmeldest, wirst du für meinen Newsletter angemeldet und kannst Angebote von mir erhalten. Du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Bitte lies meine Datenschutzerklärung um zu sehen, wie ich die Daten verarbeite.
Gedanken in diesem Zustand
- „Wenn es zu intensiv wird, gehe ich“
- „Ich werde mich nicht festfahren, ich behalte meine Freiheit“
- „Das Schlimmste wird eintreten, ich gehe besser vorher“
- „Was, wenn…?“
- „Wenn ich das anspreche, ist es vorbei…“
- „Ich habe keine Lust, noch einmal darueber zu reden…“
- „Frueher war es besser / mit meinem Ex…“
- „Es gibt so viele Synchronizitaeten, das ist ein Zeichen“
Gefuehle in diesem Zustand
- Angst vor Erstickung, davor, seine Freiheit zu verlieren
- Latente Angst („was, wenn?“)
- Gefuehl von unmittelbarer Gefahr oder Dringlichkeit, Reaktion nach innen
Physiologisch: Aktivierung des sympathischen Zustands
- Du bist unruhig, hast einen Energieschub („Stressstoss“).
- Dein Herzschlag und dein Blutdruck steigen, und das Blut fliesst vorrangig in Beine und Arme.
- Muskeln sind angespannt, bereit zu handeln (geballte Faeuste, angespannte Kiefer, Oberschenkel).
- Deine Atmung ist schneller oder oberflaechlicher.
- Dein Gesichtsausdruck ist starr, wenig flexibel. Deine Wangen roeten sich.
- Du kannst Hintergrundgeraeusche nicht mehr ausblenden, die aufdringlich werden, weil dein Nervensystem im Zustand der Hypervigilanz auf niedrigere und hoehere Frequenzen als die menschliche Stimme eingestellt ist, um die Anwesenheit einer Gefahr erkennen zu koennen.
- Deine Stimme ist schrill, zu laut.
Einige moegliche Urspruenge aus deiner Vergangenheit
- Eine Phase chronischen Stresses, kurz vor dem Burnout
- Ein Schockereignis, bei dem du nicht fliehen konntest und dessen sympathische Energie noch in deinem Koerper zirkuliert (Angriff, die Geburt deines Kindes, Unfall, Operation…)
- Erfahrungen von Verlassenwerden oder Verrat, bei denen du den Mechanismus „wenn es zu real wird, geht man“ registriert hast
- Eine Kindheit oder Adoleszenz mit wenig Sicherheit, bei der dein Mechanismus war „sobald die Spannung stieg, ging ich weg“ oder du deine Familie idealisiert hast, indem du ihre Probleme / Fehler / Auswirkungen auf dich minimiert hast
- Ein familiares Umfeld, in dem intensive Emotionen nicht willkommen waren und Dialog vermieden wurde
Wie veraendert man diesen Mechanismus?
- Lernen, dass du in einer Beziehung frei sein kannst
- Lernen, der Realitaet ins Gesicht zu schauen (ich spreche ueber das Disney-Syndrom in meinem Buch S’ouvrir a l’amour)
- Lernen, das Problem zu konfrontieren, anstatt vor ihm zu fluechten
- Lernen, deinen Koerper in den verschiedenen Phasen des Engagements zu beruhigen
- Versuchen, die Beziehungsdynamik zu verbessern, bevor man sich trennt
- Die koerperlichen Signale der Flucht erkennen, wenn du weggehen, dich bewegen, das Thema wechseln oder „im Geist fliehen“ moechtest.
- Die Eskalation stoppen: somatische Praktiken anwenden, um die Fluchtspannung zu spueren, sie ins Bewusstsein zu bringen, und sie dann abklingen zu lassen.
- Deinem Partner mitteilen, dass dein Mechanismus aktiviert wurde, damit er/sie es nicht als Verlassenwerden auffasst.
- Dich fragen, was du tun musst, um nicht mehr fliehen zu muessen und dich in der Beziehung sicher zu fuehlen: deine Grenzen setzen, konfrontieren, einfach erkennen, dass es eine Aktivierung aus deiner Vergangenheit ist und die Fakten in Ordnung sind.
Pour aller plus loin
Si tu as envie d’approfondir le sujet et d’identifier tes propres schémas amoureux, tu as mon livre S’ouvrir à l’amour disponible dans toutes les librairies.
S'ouvrir à l'Amour
Le livre qui va te permettre d'identifier tes schémas amoureux et te permettre d'apprendre les clefs pour construire une relation saine
Weiterfuehrendes
Sandy Kaufmann
Table des matières
