Warum ist es im Privatleben schwieriger erfolgreich zu sein als im Berufsleben ?

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Warum ist es im Privatleben schwieriger erfolgreich zu sein als im Berufsleben ?

Du hast eine gute Ausbildung, hast einen vielversprechenden ersten Job gefunden und deine Bewertungen deuten darauf hin, dass dein Manager mit deiner Arbeit zufrieden ist.


Auf persönlicher Ebene sieht es anders aus: Du triffst nicht den Richtigen, dein Freund will sich nach XX Jahren des Zusammenlebens nicht festlegen oder dein Innenleben ist stark von anderen abhängig: die abwertende E-Mail deines Kollegen, deine Freundin sagt im letzten Moment ab, dein Liebster, der deine SMS nicht sofort beantwortet.


Jedes Mal ist das Szenario das gleiche: Deine kleine innere Gedankenmühle legt los und malt sich alle möglichen Gründe und Szenarien aus, warum diese Person dir das angetan hat. Du gibst dich toxischen Gedanken hin, die Panikattacken, Traurigkeit, ja sogar Wut auslösen, ein Gefühl, nicht verstanden oder gehört zu werden, der Situation machtlos gegenüberzustehen.
Kurz gesagt, du möchtest weniger empfindlich auf deine Umgebung reagieren.

 
 

Warum ist es dann schwieriger, im Privatleben erfolgreich zu sein als im Berufsleben?

Frauen, die mit diesem Problem konfrontiert sind, nutzen oft die männliche Art und Weise, ihr Leben zu meistern, welche oft den Erfolg im Berufsleben sichert: Ich kann mein Ergebnis durch meine Handlungen kontrollieren, zum Beispiel arbeite ich hart und ernte Lob von meinem Chef. Das Schema ist einfach, fast vorhersehbar, wenn man sich 200% hingibt, hat man in der Regel zumindest kurzfristig positives Feedback (langfristig wird dies das Thema eines anderen Artikels sein).

Das Problem ist, dass im Privatleben die Ergebnisse weniger „kontrollierbar“ sind, d.h. man kann alles in seiner Macht Stehende tun, um den richtigen Mann anzuziehen (Traumkörper, Sport oder mit einem anderen schönen Hobby, Sinn für Humor, gute berufliche Situation, gesellschaftlichen Erfolg haben, viel ausgehen…), die Ergebnisse hängen sehr oft vom anderen ab, von seinem Interesse an dir und davon, ob er den gleichen Wunsch wie du hat, eine Beziehung einzugehen.

Und das persönliche Leben schafft viele Beziehungssituationen, in denen es uns (leider oder zum Glück) unmöglich ist, die Reaktion des anderen zu kontrollieren.


Das Loslassen in Beziehungen ist eine besonders schwierige Aufgabe, wenn du das Leben mit der männlichen Vorgehensweise steuerst.

Es ist auch noch schwieriger, wieder zu seiner Weiblichkeit zurückzufinden, unserer Fähigkeit, die richtigen Menschen für uns zu gewinnen, ohne etwas dafür tun zu müssen. (Ja, du wirst endlich verstehen, warum deine nicht sehr hübsche Nachbarin mit einem eher banalen Leben in ihrer Partnerschaft glücklich ist und du nicht.)

„Es ist nicht möglich, deine Beziehungen wie deine Karriere zu gestalten.“

 

Ich kann dich beruhigen: Es ist möglich, den Erfolg deiner persönlichen Beziehungen zu „kontrollieren“.

Ja, es gibt einen Zauberstab, mit dem du die Ergebnisse deines persönlichen Lebens kontrollieren kannst.

Es ist ganz einfach: Deine Beziehung zu anderen ist der Spiegel deines Unterbewusstseins.
Alles, was andere dich erleben lassen, ist nur ein Spiegel deiner grundeigenen Gedanken über dich selbst.
Es ist sicherlich eine bittere Pille, aber sie ist zugleich sehr befreiend, denn die eigenen Gedanken beeinflussen ist etwas, das man kontrollieren kann.
Also

  • Wenn sich dein Freund nicht mit dir binden will, stelle dir die Frage, ob du dich wirklich mit dir selbst bindest: Hast du deine Bedürfnisse und Grenzen von Anfang an kommuniziert (und entsprechend gehandelt, wenn sie nicht respektiert wurden) oder hast du dich „angepasst“, damit die Beziehung funktioniert
  • Wenn du am Arbeitsplatz eine Kritik erhältst, glaubst du zu 100% an deine Fähigkeiten oder hat der Kollege genau auf den Punkt gedrückt, wo du dich schwach fühlst?
  • Wenn eine Freundin dich versetzt, fragst du dich, ob du dich selbst respektierst oder ob du immer Ja zu Freundinnen sagst, auch wenn du müde bist oder nicht ausgehen willst?
 

Hier ist Heilarbeit gefragt

Denn all diese negativen Gedanken, die sich in deiner Beziehung zu anderen widerspiegeln, sind oft Wunden aus der Vergangenheit, die nicht geheilt wurden.


Du musst keine schwierige Kindheit hinter dir haben, um Traumata aus der Vergangenheit zu haben. In unserer Kindheit können wir über Dinge schockiert sein, die für Erwachsene unbedeutend erscheinen.


Jedes Mal, wenn eine Lebenssituation auf dieser vergangenen Verletzung „beruht“, wirst du überproportionale emotionale Reaktionen haben: Stress, Angst, Qual, Schwarzseherei, Blockade, Angst, Wutanfall…. und du wirst immer wieder die gleichen Situationen anziehen, die beweisen, dass diese Verletzung stärker ist als du.


Aus diesem Grund hat Yoga oder Meditation es dir nicht erlaubt, dauerhafte Ergebnisse für innere Gelassenheit zu erzielen.
Damit sich das wirklich ändert, ist es notwendig, an der Ursache zu arbeiten und nicht nur an den Symptomen (deine emotionale Belastung).

 

Wie kann man an seiner Vergangenheit arbeiten ?

Es gibt viele therapeutische oder Coaching-Methoden, die dir in diesem Prozess helfen können: Etiopsychologie, Kinesiologie, Hypnose, EMDR, EFT, Psychotherapie oder eher physische Ansätze wie Traditionelle Chinesische Medizin TCM, Shiatsu, Tibetische Schalenmassage, Reiki oder Rebalancing.
Oftmals spielen mehrere Wunden aus der Vergangenheit eine Rolle. Deshalb ist es wichtig, eine Beurteilung mit einem Experten/Therapeuten durchzuführen, um festzustellen, welche vergangenen Wunden im Mittelpunkt des Problems stehen.

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